Historie - Vom Turnverein zur Feuerwehr
15.06.1906 16 junge Männer aus Duisdorf gründeten einen Turnverein. Dieser Verein führte den Namen "Turn- und Feuerwehrverein Germania"
31.05.1907 Bei einer Bürgerversammlung erhielt die Feuerwehr eine feste organisatorische Form. Durch einstimmigen Beschluss der damaligen Versammlung wurde die "Freiwillige Feuerwehr Duisdorf" gegründet.
1909 Einführung einer Sanitätsgruppe
1910 Zusammenschluss einiger Wehrleute zu einem Trommler- u. Pfeifenkorps.
1911 Anschaffung einer eigenen Fahne.
1928 Der neue Steigturm mit eingebautem Gerätehaus, auf dem Hüttenplatz wurde übernommen.
1932 58 Großbrände wurden bis zum 25-jährigen Jubiläum 1932 schon gelöscht.
1936 Anschaffung der ersten Motorspritze (TS 4).
1938 Eine TS 8 mit Mannschaftwagen und mechanische Leiter kamen dazu. Da die Duisdorfer Feuerwehr vollmotorisiert war, wurde sie in den Kriegsjahren der "Feuerwehrbereitschaft Bonn-Land" unterstellt. U.a. wurde sie nach Köln, Aachen und Koblenz abkommandiert.
Außerdem mussten aber auch unzählige Einsätze in Bonn und Duisdorf, von der Wehr bewältigt werden.
Das Ende des schrecklichen Krieges bedeutete auch das Ende der Freiwilligen Feuerwehr.
Das Löschmaterial war durch die vielen Einsätze unbrauchbar geworden und die TS 8 mit samt den Mannschaftswagen, hatten die Amerikaner mitgenommen.
September 1945 Wurden Löschmaterialien und Geräte, aus den umliegenden Kasernen zusammengetragen. Mit einer TS 8 von der Firma Weck wurde ein neuer Anfang gemacht.
Ende 1945 Ende der Kriegsjahre, ein LF 25 der BF Königsberg war plötzlich da. Es konnte zwar keiner genau erklären, wie das Fahrzeug nach Duisdorf gekommen war, aber das war damals auch nicht so wichtig. Nur das eine zählte, es gab wieder ein Löschfahrzeug.
Ein mächtiges Gerät. Mit 2A-Sauganschlüssen und 6B-Abgängen. .
Trotz ständiger Kühlerprobleme, aber hierfür hatten die Wehrleute im Laufe der Zeit eine Reihe von Patentlösungen gefunden, tat das Fahrzeug bis 1956 bei manch einem Einsatz zuverlässig seinen Dienst.
Januar 1956 Ein neues Löschfahrzeug LF 8 mit Vorbaupumpe und eine TS 8 mit Anhänger wurden gekauft.
1959 Die freiwillige Feuerwehr Duisdorf verfügte als erste Feuerwehr im Landkreis Bonn über Funkgeräte.Die damals für Duisdorf freigegebene Funkfrequenz wird heute noch im Rhein-Sieg Kreis benutzt.
Dezember 1960 Der Löschzug Duisdorf erhält eines der modernsten Tanklöschfahrzeuge, ein TLF 16.
1961 Ergänzung durch 8-sitzigen Funkkommandowagen und den ersten schweren Atemschutzgeräten (Pressluftatmer).
1962 Eine stationäre Relaisstation wird installiert und die Fahrzeuge werden stufenweise mit Sprechfunkgeräten ausgestattet.
1963 Ein Pulverlöschanhänger P 259 wird angeschafft.
In Eigenleistung wird ein Geräteanhänger, zur Bekämpfung von Waldbränden und Ölunfällen angeschafft und speziell dafür eingerichtet.
1964 Mit acht Jugendlichen wird die Jugendfeuerwehr Duisdorf gegründet.
Juni 1964 Eine ständig besetzte Feuerwache mit Unfallrettungswagen wird eingerichtet.
1965 Der erste "Deutsche Jugendfeuerwehrtag" mit internationalem Zeltlager wurde im Sommer auf dem Hardtberg von der Freiwilligen Feuerwehr Duisdorf ausgerichtet.
Dezember 1965 Das neue Feuerwehrgerätehaus mit Wachraum, Umkleide- Geräteräume und den vier großen, elektrisch betriebenen Rolltoren wird bezogen.
14.08.1966 Eine Drehleiter wird eingeweiht und in Dienst gestellt.
01.08.1969 Im Zuge der Raumordnung wird Duisdorf mit in das Stadtgebiet Bonn einbezogen und das Feuerwehrgerätehaus auf der Burgstr. wird von der Berufsfeuerwehr besetzt.
Die Feuerwache 4 wurde eingerichtet.
Durch diese Maßnahmen ging der Feuerschutz in die Hände der Berufsfeuerwehr.
Die Gesamtfolge war ein starker Rückgang der Einsatztätigkeit und des Feuerwehrdienstes, der Freiwilligen Feuerwehr.
01.10.1973 Das Bonner Modell
Die Freiwillige Feuerwehr Duisdorf wird wieder mit dem Feuerschutz, innerhalb des Wachbereiches, der Wache 4 beauftragt. Zunächst nur mit Beschränkung auf die Abend- u. Nachtstunden, sowie an Wochenenden. 
Im Laufe der Zeit, wurde die Einsatzbereitschaft für den Wachkreis 4 mehr und mehr in die Hand des Löschzuges Duisdorf gegeben.
Das Gebiet für den Feuerschutz umfasste die Ortsteile: Duisdorf, Lengsdorf, Ippendorf , Röttgen und Lessenich
Später kamen dann noch der Brüser Berg und die BAB 565 von Lengsdorf bis Meckenheim Merl dazu.
Januar 1982 12 Feuerwehrmännern werden die ersten Funkmeldeempfänger zugeteilt. Der Löschzug Duisdorf  übernimmt die Einsatzbereitschaft an 365 Tagen, 24 Stunden, rund um die Uhr.
1982 Die Kräfte der Berufsfeuerwehr auf der Feuerwache 4 werden auf drei Mann pro Schicht reduziert. Zwei Feuerwehrleute besetzen den Rettungswagen, der dritte die Drehleiter.
Alle weiteren Funktionen und Fahrzeuge werden durch die Freiwilligen besetzt,inklusive die, des zweiten Mannes auf der Drehleiter.
1984 Die Rufbereitschaft mittels Funkmeldeempfänger hatte sich endgültig bewährt.
Sie wurde zum Vorbild für andere Feuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland.
ab Oktober 1993 Erste Lehrgänge für Drehleitermaschinisten.
1994 Alle 50 Feuerwehrleute des Löschzuges Duisdorf sind mit Meldeempfängern ausgestattet.
Alle Berufsfeuerwehrleute werden von der Feuerwache 4 abgezogen.
Der Rettungswagen wird jetzt von den Hilfsdiensten besetzt.
Um die Drehleiter weiterhin besetzten zu können, wurden 17 Kameraden daran ausgebildet.
02.05.1994 Nach 23 Jahren wird Abschied vom alten LF 16 genommen. Das LF 16-12 aus Luckenwalde, mit der Seriennr. "001" wird in Dienst gestellt.
ab Juli 1994 Duisdorfer Drehleiter wird ausschließlich von Angehörigen des Löschzugs besetzt.
1995 Nach einjähriger Testphase wird auf die Alarmierung mit Sirene verzichtet. Es erfolgt nur noch eine sogenannte "Stille Alarmierung" über Funkmeldeempfänger.
1998 Erste Frau wird in die aktive Mannschaft des Löschzuges Duisdorf übernommen.
01.06.2007 100 jähriges Jubiläum der FF Duisdorf. Es wurde ein dreitägiges Mega-Event!